Mobile Future



Die Berufsvorbereitung benachteiligter Jugendlicher orientiert sich in der Regel an traditionellen Ausbildungsberufen im gewerblich-technischen Bereich. Für sozial benachteiligte Jugendliche, die zumeist über keinen Schulabschluss verfügen, kommen oft nur “einfache” Tätigkeiten in der Baubranche, im Reinigungsgewerbe oder in der Gastronomie in Frage. Dieser Zielgruppe ist der Weg in die Informationsgesellschaft, die ihrerseits dringend Fachkräfte benötigt, versperrt.

Mobile Future vermittelte nicht nur IT-Kompetenz, sondern befähigte zur Mitgestaltung der aktuellen technologischen Veränderungen beim MobileComputing. Das Projekt wurde vom BMBF im Rahmen des Programms “Kompetenzen fördern – Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf” unterstützt.

Mobile Future widmete sich der Erschließung neuer Qualifizierungs- und Beschäftigungschancen im IT- und Medienbereich für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf, wobei die Ausbildung im dualen System die primäre Zielstellung war. Mobile Future bot produktorientierte Qualifizierungs- und Praktikumsmodule, die flexibel zu Qualifizierungspfaden zusammengesetzt werden konnten, wobei die Qualifizierungspfade auf einen IT- oder Medienberuf vorbereiteten. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der IHK Berlin sowie Praktikumsbetrieben in ganz Berlin durchgeführt.

Die Ergebnisse wurden auf der Online-Plattform des Good Practice Center (GPC) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) dokumentiert.





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